Seeschlacht

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Unter einer Seeschlacht versteht man den Kampf größerer Flotten gegeneinander. Den Kampf einzelner Kriegsschiffe oder kleinerer Schiffsverbände bezeichnet man als Seegefecht. Einen Sonderfall stellen amphibische Operationen dar, bei denen Seestreitkräfte eine Landung unterstützen, die sich gegen Landstreitkräfte richtet.

Geschichte

Es gibt eine Reihe bedeutender Seeschlachten, die als entscheidende Wendepunkte in die Weltgeschichte eingegangen sind. Als früheste schriftlich bezeugte Seeschlacht gilt die um 1200 v. Chr. vom hethitischen Großkönig Šuppiluliuma II. geschlagene gegen die „Feinde Alašijas“. Als folgenreiche historische Einschnitte besonders bekannt sind beispielsweise die Seeschlacht von Salamis, die Seeschlacht von Actium, die Seeschlacht von Lepanto, die Seeschlacht von Gravelines, die Seeschlacht von Trafalgar oder die Seeschlacht von Tsushima. Vielfach erwiesen sich bei solchen Ereignissen neue Schiffbau- und Seekriegstechniken oder taktische Neuerungen als die maßgeblichen Vorteile, die über Sieg oder Niederlage entschieden.

Aufgrund der modernen Aufklärungs- und Nachrichtentechnik und weitreichender Waffensysteme entspricht das Aufeinandertreffen großer Flottenverbände nicht mehr den heutigen Bedingungen der Kriegführung. Die Voraussetzungen für große Seeschlachten bestehen deshalb nicht mehr.

Quellen

  • George Bruce: Seeschlachten des 20. Jahrhunderts. Verlag: Flechsig, Würzburg 2004, ISBN 3-88189-506-X