Checks and Balances

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Checks and Balances (zu deutsch Überprüfung und Ausgleich oder Hemmungen und Gegengewichte) bezeichnet ein System zur Herstellung und Aufrechterhaltung staatlicher Gewaltenteilung. Angestrebt wird die gegenseitige Kontrolle von Verfassungsorganen und ein partielles Gleichgewicht der Macht zwischen ihnen. Es gilt als ein Wesensmerkmal des politischen Systems der Vereinigten Staaten.

Begriff[Bearbeiten]

Das US-amerikanische Prinzip der Checks and Balances wird auch als Gewaltenverschränkung oder Kontrolle und Verflechtung umschrieben. Weitere mögliche Übersetzungen des Begriffs in Deutsche lauten „Kontroll- und Einflussrechte“ und „Konkurrenz und Kontrolle der Machthaber“

Quellen[Bearbeiten]

  • Hans-Christof Kraus: Gewaltenbeschränkung – „Checks and balances“ und Parlamentssouveränität in Großbritannien. In: Tilman Mayer / Paul-Ludwig Weinacht (Hrsg.): Gewaltenteilung. Grundsätzliches – Historisches – Aktuelles. (Staatsdiskurse, 39), Stuttgart 2021, S. 41–61.